rosaleuchtend…

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sind nicht nur die kleinen Wegbegleiter, sondern auch die wunderschönen Wolken von Pauanui!

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img_5754Die Nudeln in Butter waren am Vorabend, wie erwartet, vorzüglich, eigentlich für Hitten kein Grund, sie auf dem Boden zu verteilen! Ich frag‘ besser nicht. Nach einem langen Vormittag verabschieden wir uns vom schönsten Plätzchen und begeben uns auf die Straße. Kurze Zeit später stoppt ein Policeman den Verkehr für fast eine Stunde. Zwei Laster sind sich auf der engen Bergstraße zu eng gekommen, einer der beiden kann mit letzter Bremskraft schräg am Abhang den LKW zum Stehen bringen. Fette Abschlepper haben jetzt gut zu tun! Es spült uns langsam immer weiter nördlich. img_5771Dem Hinweis nach Cook´s Bay und zum Hot Water Beach folgend treffen wir auf den sicher touristisch am dichtesten besiedelten Strand im Landimg_5770; bei Ebbe kann man sich ein Loch in den Sand graben, das sich dann mit heißem Wasser „von unten“ füllt. Von weitem erkennen wir bereits ein ziemliches Menschengewusel und je näher wir kommen, desto witziger finden wir’s! Menschen jeder Couleur und Ausdehnung schaufeln mit Schippen oder eigenen Händen im Sand nach heißem Wasser. Anschließend belohnen Sie sich und legen sich in den selbst gebuddelten Pool. Da aktuell eher Flut ist, ist das Wasser keinesfalls auch nur annähernd heiß, frag Hitten! Da wir als SonnenFlüchtlinge lange genug mit KappenHemdenSchutz unterwegs sind und sowieso nicht ohne Schatten am Strand schuffeln würden, kehren wir um und schauen uns Cooks Bay an. Absolut
img_5762imponierend sind erneut die Villen in dieser Bucht! Es erweckt den Eindruck, als habe es dort einen ArchitektenWettbewerb im Erstellen des schönsten Hauses gegeben. Unglaublich! Auch Hahei Beach wird als Highlight angepriesen, ein über 5 km langer Strand mit vorgelagerten Inseln bietet den vielen Besuchern und bestimmt auch immer noch den Einheimischen ein tolles Bild!  img_5773

In Kuaotonu ist der am weitesten nach Norden reichende Punkt unsrer Reise erreicht, wir versuchen, eine ganz bestimmte B&B- Unterkunft zu finden, von der uns Kalle und Renate erzählt haben. Vor 20 Jahren img_5776waren sie dort und konnten den ‚Million Dollar View‘ in den Pazifik hinaus genießen. Wir finden sie, vielleicht bestellen wir morgen die mitgegebenen Grüße. Es wird langsam später, wir machen uns auf die Suche nach einem Nachtplatz, den wir auf der Wiese einer mindestens 85 Jahre alten Dame finden. Es ist ein ‚POP‘-Platz, was Park Over Property heißt und bedeutet, dass Privatleute ein Stück ihres Landes Campern zur Verfügung stellen, mal kostet ’s nix, mal zahlt man einen  img_5767Obolus- diesmal sind es 6€. Duschen zuhause, da es keinerlei Facilities gibt. Ein ruhiges Plätzchen mit Blick aufs Meer- natürlich…!
Diesmal wache ich mit 1293 Mückenstichen auf, Hitten bleibt diesmal ziemlich verschont. Geschieht ihm recht. Heute wollen wir schon mal ein bisschen näher Richtung Rotorua fahren und rechtzeitig an schöner Stelle bleiben. Das Wochenende ist deutlich spürbar, Ortschaften und Strände sind außerordentlich gut besucht. Das bedeutet für uns, an vielen möglichen und hübschen Plätzchen vorbeifahren zu müssen. Interessant sind diese Schilder. Bisher haben wir nur die Hinweise auf Feuergefahr gesehen, dass es aber auch Informationen zum Wasserverbrauch gibt, ist uns vorher noch nicht aufgefallen.

In Onemana schlängeln wir uns einen Hügel rauf und finden wieder einen, von Possums img_5788abgefressenen Baum. Es ist nachdenkenswert, wieviele Bäume besonders auf der Nordinsel betroffen sind. Ganze Wälder bestehen nur noch aus abgestorbenen Stämmen und Ästen. img_5791Glücklicherweise ist in Whangamata noch nicht alles so überlaufen, und wir parken unser Auto. Am Strand gibt’s schon wieder eine bunte Menschenversammlung, diesmal ist es eine Hochzeitsfeier! Mit Pfarrer und allem, was dazugehört. Es sieht mehr als nur romantisch aus! Später steht die Braut und ihre hübschen Brautjungfern am weißen img_5793Strand, die langen Kleider wehen im Wind, da bleiben nicht nur die neidischen Spaziergängerinnen stehen! Die Sonne ist ab 16 Uhr, auch laut Angaben der neuseeländischen Hautärzte, deutlich weniger gefährlich, sodass das unsere liebste Zeit ist! Hier wird sogar dringend empfohlen, ab 10 Uhr die direkte Sonneneinstrahlung  zu meiden. Hitten ist glücklich darüber, zumindest ab dem späteren Nachmittag ohne Kappe und langem Hemd sein zu dürfen! Und so können wir unser GlammerDinner neben den gepflegten Grasbüscheln mit Blick aufs immer wieder anders aussehende Meer zelebrieren. Keine Stechbiester seit längerer Zeit, ein äußerst angenehmer Zustand! Wir wissen ihn zu schätzen.
Der Morgen ist windstill und schon früh ist es ziemlich warm. Da wir vermuten, dass es sicherlich überall noch sehr voll sein wird, wollen wir zeitig los. Und doch bleiben wir in Bowentown, dem Zipfel einer kleinen Halbinsel hängen, weil’s grad so schön ist!fullsizerender

Auf dem höchsten Bubbel stehend können wir auf der einen Seite auf den Pazifik und auf der anderen Seite in die weite Bucht von Katikati schauen. Es ist ein schöner Muschelweg, den jemand dort hinauf angelegt hat – glauben wir…! Bei näherer Betrachtung können wir erkennen, dass vor laaanger Zeit dieser Bubbel unter dem Meeresspiegel gelegen hat!img_5800

Ansonsten verläuft dieser Tag unaufgeregt in Katikati am Strand. Die einzige längerwierige Aufgabe ist es, plötzlich im Auto rumkrabbelnde Ameisen vom Platz zu stellen.

Sehr sehr früh weckt’s mich…! Das Bild ist unscharf, was die Brisanz der Situation nichtimg_5801 schmälert! Man stelle sich vor: es krabbelt auf der Hand und auf dem Fuß und im Gesicht und so weiter! Dann machst du die Augen auf, auch ohne Brille siehst du die Bewegung um dich rum! An und in meinem Bett entlang, die Wand rauf und runter herrscht schon vor 6 Uhr reger Betrieb, nur ohne meine echte Begeisterung! Eine so große Zahl kenne ich gar nicht, um sagen zu können,  wieviele Krabbler da in Aktion sind! Weiß der Deibel, woher sie kommen, es ist mir auch egal, Hauptsache, das Spiel hat ein Ende. So dampft der img_5815Kaffee schon um kurz nach 6 Uhr. Nur so nebenbei, bei Hitten herrscht absolute Ruhe! Eigentlich sind sie ja nicht schlimm, denn sie stechen und beißen nicht, aber i mog’s net! Der Versuch, sie loszuwerden, scheitert. Irgendwann werden sie sicher aufgeben, wie wir! Somit begeben wir uns konkret auf den Weg zu unseren Kiwis, da auch die Meilen, die Lyn für das Auto gekauft hat, ausgereizt sind. Wir unterhalten uns über die Kiwi-Vögel, die wir leider nicht gesehen haben, Possums zu Hauf, allerdings alle ziemlich plattgefahren. Eine weitere neuseeländische Besonderheit sind die Warnschilder auf der Straße. Immer wieder gibt’s den Hinweis, auf der ‚richtigen‘ Seite zu fahren und da die Straßen oft schnurgerade sind, wach zu sein. Am besten

gefällt uns der Hinweis, dass Andere Fehler machen! Ein freundliches Land! Wir erstehen beim von Meg favorisierten Butcher 4 MegaRiesenMonsterSteaks, und verbringen einen herzlichen Abend, wobei wir uns tatsächlich ‚zuhause‘ fühlen.

Ian und Hitten brechen zeitig auf, um am Haus, das sie sich in Rotorua gekauft haben, zu

arbeiten. Meg und ich putzen das Auto, gehen im See schwimmen und haben einen lazy LadysDay!

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So sah unsere Reise durch Neuseeland am Ende aus. Die Wochen vergingen wie im Flug und besonders schön ist, dass die Zeit immer noch nicht vorbei ist! Da die Steaks, die wir gestern gekauft haben, die vorher beschriebenen Ausmaße haben, waren wir nicht in der Lage, 4 zu essen. So gibt’s heute nomma rrrrichtig gutes Beef! Bloody good Kiwi Barbecue! Die Männer sind geschafft und müde und verschwitzt zurück, ein erstes Bier rettet sie über die Wartezeit zum Abendessen. Ian ist mindestens so rückengeschädigt wie ich, war glücklich über Hitten’s Hilfe im Garten und lässt sich das Grillen nicht nehmen. Meg schnipselt Gemüse für den Grill und ich bin nixnutzig – was nicht unangenehm ist.fullsizerender

Somit ist auch dieser Abend ein gewinn- und gewichtsbringender …, sei’s drum!

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2 Kommentare zu “rosaleuchtend…

  1. Gilching den 28.02.17Halli,Hallo, nun seid ihr also Hausbesitzer geworden in ritorua, weißder Kuckuk wo das liegen soll, Hauptsache die Stechbiestersind nicht so aufdringlich.Wenn ich mir diese scönen Bilder von der paradiesischen Landschaft und den Ferienhäusern anschaue, dann drängt sich mir die Frage auf: Was sind das n ur für Leute die da wohnen? Lauter Pängsionäre oder garr OSTR die Arbeit suchen und sich reparaturbedürftige Villen kaufen? Aber Spaß beiseite. Seid ihr überhaupt noch re-integrationsfähig in Bavaria bzw.NRW? Keine Sorge, ihr seid ja noch jung und lernfähig. Wann geht`s denn nun auf Heimatkurs? Macht euch bis dahin noch einige schöne und zur Erholung auch ruhige Tage.Viele Grüße
    Eure
    Heinz und Claudia.

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  2. Och menno, jetzt bin ich grad wieder so richtig drin, da ist es schon vorbei? Schade!
    Aber ich danke euch für die schöne Reise durch NZ 😊.
    Ich kann mir denken, dass der Hot Water Beach genau das Richtige für euch war, mit den vielen Touris und so 😜… dann doch lieber neben der einsamen Möwe im Gras auf dem POP Platz liegen….
    Wünsche euch noch eine schöne Zeit!

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