losgezottelt…

sind wir nach Frühstück mit festen Croissants und noch festerem Baguette. FullSizeRenderAm Flüsschen entlang führt uns der Weg erst ins Dorf mit kleinen Gassen, netten Läden und feinsonntäglich gekleideten Spaziergängern. FullSizeRenderWeiter gelangen wir über unzählige Stufen ins Oberdorf und seiner Benediktinerkirche. Auch, wenn es hausbacken klingt, aber die bunten wilden Blumen am Straßenrand (bis auf Hortensien, Gänseblümchen und Stockrosen kennen wir beschämenderweise noch nicht einmal die Namen) oder die kleinen Sukkulenten, die aus den Mäuerchen wachsen, stimmen uns ganz weich, schräg gelegter Kopf, ein Lächeln im Gesicht, und Hände, wie zum Gebet vor der Brust gefaltet. Wie die Natur ihre eigenen Wege ohne menschliches Zutun findet, ist immer wieder schön zu entdecken. Uns jedenfalls gefällt’s!

FullSizeRender    Wir kraxeln schnaubend bis auf eine Aussichtsplattform, die noch platter ist als ich und haben eine tolle Rundumsicht. FullSizeRenderFullSizeRender
Gegenüber ragen riesige Felsformationen empor, in denen sich die für diese Gegend bekannten Gänsegeier tummeln sollen. Aus der Entfernung können wir keinen einzigen entdecken. Der Plan, ein bisschen wandern zu können, scheitert an der Ausgangsposition und Steilheit der Routen, sind halt noch knie- und hüftbehindert. Die Mittagssonne wird stärker und scheucht uns zurück in die Kühle und vor allem in den Schatten. FullSizeRender.jpgHitten kocht unseren Mittagsschmaus – Caprese! Das kanner!! Aber, die heutige Hauptattraktion wird der in unserem Garten laufende, fußballübertragende und funktionierende ‚Fernseher’ sein: MacBook mit Antenne, wie schon vor einiger Zeit genutzt! Hitten friemelt und baut und ändert und verkabelt und ist erfolgreich! So können wir verfolgen, wie die Franzakken (am Ende werden aus “les bleus“ ja wohl eher „les jaunes“ – wegen all der gelben Karten) gegen die Iren gewinnen! FullSizeRender In Vorbereitung auf das Spiel WIR gegen die Slowakei bereite ich rote Soße für Spaggis vor. Die Qualität des Essens kann mit der des gewonnenen Matches mithalten, beschließen wir. IMG_1282Und für morgen planen wir eine Beobachtungsrunde zu den Geiern. So, wie unten, sah es übrigens beim letzten Spiel aus, das wir nicht draußen, sondern im Wohnzimmer gesehen haben! Welt der Wunder, ich sag’s euch!FullSizeRender

Le Rozier hat ein kleines Lädchen, in dem wir morgens Zeux für einen großen Salat einkaufen, den es abends geben soll. FullSizeRenderDann fahren wir durch die Schlucht des Flüsschens Jonte auf der Suche nach den Gänsegeiern. Es gibt einen kleinen Parkplatz, der als Beobachtungspunkt ausgewiesen ist. Jeder hat ein Fernglas und wir versuchen, irgendwelche Hinweise auf die Vögel zu finden. Da kommt mir zugute, dass ich einen schlauen ehemaligen Lehrer geheiratet habe! Er zeigt mir die Horste, zu erkennen an den am Ausgang bergablaufenden weißen ‚Schleifspuren’ der Exkremente – so jedenfalls nennt man das rein sachlich in der Fachsprache. FullSizeRenderFullSizeRenderFullSizeRenderTatsächlich finden wir nach genauerem Hinschauen Tiere vor den Höhleneingängen. Mit einer Spannweite von ca. 2 m sind das schon beeindruckende Biester. In der Hoffnung, noch näher an die Horste zu kommen, rollen wir die Schlucht entlang. Die beste Stelle war tatsächlich der Aussichtsparkplatz, zu dem wir zurückfahren. Jetzt können wir sogar Geier beobachten, die lange und völlig ohne Flügelschlag in der Thermik ihren Horst umkreisen, bevor sie dann, aus der richtigen Einflugschneise kommend, landen. Wir sind schwer beeindruckt, leider muss man sich auf den Fotos ganz oben und unten viel Mühe geben, um überhaupt einen Vogel zu entdecken. Egal, ein tolles Erlebnis! FullSizeRender    Wir wollen erst einmal zurück und halten FullSizeRender, jeder auf seine Weise: Hitten kümmert sich ums Auto und ich mich ums Bloggen und das Sortieren des Kühlschranks. Außerdem werden zielführende Maßnahmen zum kommenden Fußballspiel Italien gegen Spanien getroffen. Mein größtes Problem ist, dass ich nicht weiß, wer gewinnen und damit im Wettbewerb bleiben soll, damit WIR es mit dem einem leichter zu bewältigenden Gegner zu tun haben werden! Keine Ahnung! Und die besondere Art der heimischen SchnellsprechModeratorFranzakken versteht eh keine Sau – und auch nur manchmal der Eber. Man könnte es hören, hätte ich bereits schon meine Geräuschbloggerzusatzausbildung! Kommt!

 

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