tarawerablau…

ist der See und der Himmel, als wir uns morgens zum ausgiebigen Frühstück treffen!fullsizerender
Wir fühlen uns topfit, keine Spur von Jetlag oder Müdigkeit! Der Plan für heute steht, der Fresskorb für die Bootstour ist gepackt. Wir suchen unsere Badesachen, Sonnencreme und natürlich die dusseligen Kappen zusammen und starten unsere Seereise. Riesige Baumfarne, verrückte Vulkanlandschaft rundherum, es erinnert ein bisschen an wilden undurchdringlichen Dschungel. Ian steuert das Boot an fullsizerendereinen kleinen Strand, wo es einen ‚Pool‘ mit heißem Quellwasser gibt. Hitten ist, wie immer, wenn er Wasser sieht, nicht zu bremsen! Rein ins blubbernde Gewässer und Ruhe ist. Ich bleibe im fullsizerenderBoot und schau mir das Spiel im Liegen an. Meg bereitet Lunch vor, es ist grad köstlich! Frisches Brot mit Oliven und Kräutern stellt eine gute Grundlage für den gut gekühlten Weißwein dar! Entlang des Seeufers gibt es unzählige heiße Quellen, es riecht nach Schwefel, dampft und qualmt. fullsizerender

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Langsam zotteln wir am Ufer entlang, Ian weist Hitten in die Kunst des Angelns ein. Köder dran, fullsizerenderWassertiefe ermitteln, Angelstrippe auf entsprechende Länge ins Wasser laufen lassen und schaun, was passiert! Spannend, die Angel zu beobachten, wenn man vom Angeln ungefähr fullsizerender keine blasse Ahnung hat! Da! Ein Aufschrei von Meg, die Angel biegt sich extrem, der Angler vom Dienst bekommt weitere Anweisungen von Ian. Ruhig und gleichmäßig die Angel aufrollen und den Fisch rausziehen. Zum Glück ist Ian in der Lage, den Haken vorsichtig zu entfernen und die Forelle schnell mit einem fullsizerendergezielten Schlag zu erlösen. Ein gewisser Stolz ist nicht zu übersehen! Langsam wird es Abend, und wir fahren allmählich nach Hause. Es gibt hier eine tolle Tradition. Die beiden Kiwis haben von irgendwo her eine alte Kirchenbank erstanden, die sie unter einem Baum aufgestellt haben. Im Sommer, also in der Zeit von Dezember bis Februar, sind viele Nachbarn und Freunde in ihren Häusern am See. Meg und Ian haben diese Bank zur ‚Church‘ ernannt, das heißt, allabendlich so um 17.30 Uhr bedient Ian eine alte Glocke oder seine Sirene und eröffnet das gemeinschaftliche Treffen um die Bank. Wie es eben früher Brauch war, sich in und nach ‚Church‘ zum Erzählen (und Trinken und Essen) zu versammeln. Wer Lust und Zeit hat, der kommt mit seinem Glas und Fläschchen und Häppchen für eine Zeit, man sitzt zusammen, plaudert und hat’s einfach nett! Eine tolle Einrichtung! fullsizerender   fullsizerender

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Dann wird zusammengepackt, und jeder begeht seinen Abend. In der Zwischenzeit img_4352

hat Meg eine Lammkeule vorbereitet, die punktgenau fertig ist! Ich muss nicht sagen, wie’s geschmeckt hat!

In Rotorua gibt es einen Maori, der ähnlich wie ein Chiropraktiker behandelt. Ich habe einen Termin bei ihm bekommen in der Hoffnung, er kann meinen Rücken richten. Wir fahren in die Stadt, und ich bin gespannt, was passiert! Das ist das Wartezimmer!!fullsizerender

Die Behandlung dauert ein paar Minuten, und ich fühle mich tatsächlich, sagen wir, anders. Ich verbringe den Nachmittag mit Wärmepäckchen und Ruhe. Ja, das tut gut!

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Das Wetter ist perfekt für einen Ausflug nach Rotorua in ein ursprüngliches MaoriDorf. Diese Kirche steht direkt am Wasser, umgeben von heißen Quellen, als Mittelpunkt des kleinen Dorfes. Wir schauen uns die Kirche von innen an und sind beeindruckt von der Ruhe und Schönheit.fullsizerender

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Dieses Fenster zeigt zum See, und auf dem Glas ist in Gedenken an einen Priester eine fein ziselierte Figur aufgebracht. Es erscheint alles licht und leicht und unbeschwert.fullsizerender

Hinter der Kirche der Blumengarten mit dem Rest eines riesigen Kanus. Und wir.

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Da dies ein Dorf ist, in dem die Maori nach wie vor leben, gibt es bestimmte Regeln, an die sich Besucher zu halten haben. Jeder darf Fotos machen, solange niemand den Privatbesitz  betritt und damit die Privatsphäre verletzt. Diese Bänke bieten die Möglichkeit, sich zu setzen und zu warten, vielleicht von den Maori in ihr Haus eingeladen zu werden. Wir schauen uns weiter um, überall steigt heißer Dampf von den heißen Quellen auf. fullsizerenderSie bereiten ihre Gerichte über den natürlich gegebenen Kochstellen zu. fullsizerenderVerrückt sieht’s aus. Später kümmern sich Meg und Hitten erneut um eine Simkarte, um auf der Reise unseren eigenen Hotspot errichten zu können. Es ist alles nicht so einfach, am Ende klappt’s dann doch. Weiter geht’s nach Waiotapu, wo es einen See gibt, der heißen Schlamm eruptieren lässt! Es blubbert und spritzt und riecht wie die leibhaftige Hölle! Großartig! Wir könnten stundenlang dabei stehen und schauen und riechen und bewundern.fullsizerender

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Auf dem Weg nach Hause, über lange, kurvige bergauf und bergab-Straßen halten

wir an Ian und Meg’s Farm. Die Schafe müssen von einer abgefressenen Weide auf eine FrischGrasWeide getrieben werden.img_4472

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Gestern hat Quent, ein Freund der Beiden, ein paar kanadische Gänse gejagt und gefangen, sie gehäutet und eine als Zeichen der nachbarschaftlichen Freundschaft vorbeigebracht. Meg bereitet sie mit garteneigenem Gemüse wie Knoblauch, Sellerie, Karotten und Zwiebeln zu. Wir sind gespannt, aber sicher, es wird wieder köstlich sein!

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Ein Kommentar zu “tarawerablau…

  1. 20.1.17 Hallo Ihr beiden! Soeben haben wir Euren bebilderten Brief erhalten, habt Dank dafür!Wir haben den Eindruck, daß Ihr das große Los gezogen habt Es ist zu befürchten, daß es Euch so gut gefällt daß Ihr eine eigene Farm aufbaut und Europa einfach vergeßt. Hoffentlich baut Ihr auch ein Gästehaus, wir fangen schon mal an zu sparen. Unverschämt, nicht wahr? Euren Gesichtern nach zu urteilen, können die körperlichen Wehwehchen nicht mehr schlimm sein Gott sei Dank. Ist ja schon eine tolle Sache wie man über diese doch enorme irdische Distanz so einfach über den Aether miteinander kommunizieren kann. Vielleicht könnt Ihr uns mal wissen lassen,ob unsere Kommentare bei Euch überhaupt ankommen oder ob sie in den unendlichen Weiten des Alls verschwinden. Nach Eurer Rückkehr werdet Ihr ja unendlich viel zu erzählen und zu zeigen haben, wir freuen uns schon darauf,Für heute ganz herzlich Grüße und alle guten Wünsche aus good old Germany von Euren
    Heinz und Claudia.

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